Reisebericht Providence 2000 Teil 9 |
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Hallo, ich befinde mich gerade in Boston - nein, falsch - ehrlich gesagt, bin ich in Pfungstadt. Es ist draußen sieben Grad und drinnen der 5.11.2000, ich bin also schon fast zwei Monate zuhause, konnte mich aber bisher noch nicht aufraffen, die fehlenden Reiseberichte nachzuschreiben. Bisher heißt natürlich sinnigerweise, daß ich mich endlich mal drangesetzt habe. Heute ist Boston dran, da war ich zusammen mit Joyce Ende August.
Boston,
die Hauptstadt Massachusetts und heimliche Hauptstadt Neu-Englands. Sicherlich
eine der schöneren Städte der Vereinigten Staaten. Ich war bereits
vor einigen Jahren dort konnte mich jedoch (glücklicherweise) and nicht
allzuviel mehr erinnern. Als Transportmittel von Providence aus wählten
wir den Commuter-Trail, der normalerweise die arbeitenden Bevölkerung vormittags
nach und nachmittags von Boston bringt. Verglichen mit dem Bus ist dies eine
wesentlich preisgünstigere Variante zumal es wesentlich gemütlicher
ist.
Das Boston die Hauptstadt Massachussetts wurde ist eigentlich eine glückliche Ausnahme, denn normalerweise wird die am zentralsten gelegene Stadt dafür genommen. Bei Massachussetts wurde hingegen eine Ausnahme gemacht. Mit einer halben Millionen Einwohner ist Boston die größte Stadt Neu-Englands, gegründet wurde sie 1630.
Vom Bahnhof (auf der Karte relativ weit rechts in der Mitte, oranges Quadrat) in Boston gehts erst einmal durch eine riesige Baustelle, Boston wird nämlich gerade massiv umgebaut, eine der Hauptstraßen wird unter die Erde verlegt und in der Bahnhofsgegend wird ein Park aufgemacht. Wenn man sich also Richtung Nordwesten aufmacht kommt man in die Innenstadt, es gibt einige sehr schöne Einkaufsstraßen, einige davon auch edlerer Bauart.
Am Anfang emfiehlt es sich erst einmal den Hancock-Tower zu besteigen (oder besser zu Befahrstuhlen) um einen Überblick über Boston zu bekommen. Der Hancock-Tower ist mit 60 Stockwerken eines der höchsten Gebäude Bostons. Direkt daneben befindet sich die Trinity Church, deren Bild sich schön in der Glasfasade des Towers spiegelt.
Der Blick von oben zeigt sehr schön den Charles River, der Boston von Cambridge trennt. Am scheinbaren Ende des Flußes auf dem Bild auf der rechten Seite befindet sich das Science-Mueseum.
Wir beschlossen den Freedom-Trail abzulaufen, der einem die Geschichte Bostons etwas näher bringen soll. Die einzelnen "Attraktionen" liegen allerdings recht weit auseinander, und sie richtig viel gabs nun auch nicht zu sehen. Gegen nachmittag fings auch wieder an zu regnen, naja, wir waren eh recht kaputt vom Laufen, also gings per Zug wieder zurück. Hier nochmal ein Bild des State House und des Old State House. Am Old State House befindet sich auch Faneuil Hall and Quincy Market, eine ganz nette Gegend um Mittage zu essen, dort gibts einige kleine Geschäfte.
Naja, sehr viel hat man jetzt nicht gesehen. Es empfiehlt sich mindestens eines der Museen zu besuchen, das Science-Museum ist zwar eher für jüngeres Publikum, aber dennoch ganz nett. Cambridge und damit das MIT und Harvard mussten wir auf einen anderen Tag verschieben. Wer sich für Fische interessiert dem sei das New England Aquarium empfohlen, dort findet man eines der größten Aquarien der Welt!
Teil zehn wartet, ein Klick genügt.