Reisebericht Providence 2000 Teil 8

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Es geht wieder Schlag auf Schlag. Teil Sieben wurde soeben vollendet und nun gehts an Teil 8. Diesmal gehts hauptsächlich um Providence.


Der Freedom-Trail von Boston ist ja recht bekannt. Das Gegenstück für Providence heißt Banner-Trail und ist auch ganz hübsch. Man kommt an den wichtigsten Gebäuden vorbei und erfährt nebenbei einiges über die Geschichte Rhode Islands und Providence'. Im lokalen Tourist-Information-Centre gibts dazu auch eine nette Karte.


das Gerichtsgebäude

Skyline mit der Fleet-Bank

An einem sonnigen Tag machten wir uns also auf diesen Weg abzulaufen, dabei kommt man an ein paar ganz netten Gebäuden vorbei, da bei der ersten Runde allerdings nicht alle Bilder so dolle wurden, hier ein erster Eindruck, später dann mehr.

Zum Mittagessen bieten sich die Restaurants der Thayer-Street an und zum abrunden sollte man nochmal durch die Brown-University wandern. Auf der Benefit-Street stehen dann noch einige ältere Gebäude, von denen vor allem das John Brown-House zu erwähnen ist. Dort gibt es neben einen kleinen Führung durch das Haus und seine Geschichte einen kurzen Video über Providence.

Quer durch die Stadt verteilt finden sich noch einige Galleries und Museen, die eigentlich für jeden Geschmack etwas bieten. Das Größte ist wohl das des RISD, doch dazu später mehr.

Am Abend gings dann noch zu einem Konzert. Die Hot-Summer-Cool-Music-Session findet in den Sommermonaten immer in dem Garten des Brown-Hauses statt. Für fünf Dollar eintritt bekommt man dort recht vernünftige Musik geboten, die wohl alle möglichen Stilrichtungen abdeckt.

Am folgenden Tag wurde mal wieder etwas Kultur nachgelegt. Diesmal ein Theaterstück von Oscar Wilde: "The Ideal Husband". Zuerst dachten wir, daß die Qualität eher zu wünschen übrig läßt, denn das Ganze war in einem größeren Saal einer Kirche und es standen für die Zuschauer nur ca. 30 Stühle zur Verfügung. Dennoch war es mehr als gut. Man war sehr nahe an der Handelung dran und konnte alles sehr gut mitverfolgen.

Für den nächsten (Sams-)Tag konnten wir glücklicherweise Pedro beschwatzen, damit wir alle zusammen nach Jamestown zu der Fools Rules Regatta fahren konnten. Dort gings darum, daß Eltern mit ihren Kindern oder auch andersartig gestaltete Teams aus "Nicht-See-Tauglichem"-Material etwas schwimmfähiges zusammenbauen sollten. Entsprechend abenteurlich waren dann auch die Konstruktionen. Nach der Bauhpase gabs dann die entsprechnde Regatta, die doch zeigte, was so alles noch schwimmen kann. Bilder dazu muß ich leider nachreichen, da meine Digitalkamera leihweise von Nico mit nach New York unterwegs war. Der Abend wurde dann mit einem protugiesischem Abendessen in Fall River beendet.

Okay, es ist mal wieder Zeit das nächste Stück anzuschneiden. Also alles über Boston in Teil neun.